C-Jugend beim Spendenlauf für Benin

15. September 2017

Der Einsatz der Nachwuchssportler beim Spendenlauf für Benin hat sich gelohnt: Insgesamt 4.000 Euro konnten für ein Hilfsprojekt der Stiftung „Aktion pro Humanität“ erlaufen werden. Auf der Sportanlage Süd tummelten sich die Nachwuchsfußballer: keine wirkliche Überraschung – doch sollten sie jetzt in einer anderen Sportdisziplin als gewöhnlich Leistung und sportliches Talent beweisen. Im Rahmen einer 4×400-Meter-Staffel traten vier regionale Vereinsteams gegeneinander an, um im Rahmen eines Spendenlaufes Sponsorengelder für ein Hilfsprojekt in Benin zu erlaufen. Vier Unternehmen der Region, Automaten Pütz, CE Motors, Häfelein & Windeck Aufzugbau sowie Walter Schell Immobilien, unterstützten die Sportler hierbei mit jeweils 1.000 Euro.

Nach dem Startsignal von Niederkassels Bürgermeister Stephan Vehreschild sprinteten die Nachwuchsfußballer aus der C-Jugend des SV Bergheim, des TUS Mondorf und des JFC Mondorf-Rheidt sowie aus der D-Jugend des SV Rot-Weiß Kriegsdorf um die Wette. Mit einer Zeit von 4:55 Minuten lief die Staffel des SV Bergheim als Erster über die Ziellinie.

„Es gibt heute keine Verlierer, sondern nur Sieger“, erklärte Vehreschild bei der Siegerehrung. So landeten die Lokalmatadoren des JFC Mondorf-Rheidt auf dem zweiten Platz, dicht gefolgt vom TUS Mondorf sowie den Kriegsdorfer Fußballern. Alle Jungen durften sich über einen kleinen Pokal freuen. Vehreschild lobte das Engagement der Kinder und dankte dem Organisator Dr. Jochen Blöse, den Vereinen und Sponsoren.

Blöse, Honorarkonsul der Republik Benin, freute sich über die positive Resonanz: „Das Geld wird der Stiftung ‚Aktion pro Humanität‘ zukommen, die im westafrikanischen Staat Benin Hilfe leistet.“ Die Stiftung „Aktion pro Humanität“ unterstützt insbesondere Projekte im medizinischen und sozialen Sektor in der südwestlich gelegenen Region Mono/Couffou. Ziel ist, die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit zu senken. In der Stadt Gohomey betreibt sie ein Krankenhaus. Dort sollen die Spendengelder ganz konkret dazu beitragen, den Aufbau einer Kinderstation beziehungsweise einer pädiatrischen Fachabteilung ab Ende 2017 mitvoranzutreiben. In Benin fehle es oft an dem Notwendigsten. Da rund 50 Prozent der Bevölkerung Benins Kinder und Jugendliche sind, ist weitere Hilfe für eine kindgerechte medizinische Versorgung und Spezialisierung erforderlich. „Wir planen deshalb, den Spendenlauf zu einer sich jährlich wiederholenden Einrichtung zu machen“, erläuterte Blöse.

Quelle: Nicola Warnecke in: EXTRA BLATT Troisdorf, 12.09.2017


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